Biografie

 Matti Oehl wurde in Hoyerswerda geboren. Seinen ersten musikalischen Unterricht bekam er im Alter von 6 Jahren, später folgte eine klassische Ausbildung auf der Klarinette. In der Band seines Vaters hatte er ersten Kontakt zur Improvisation. Seit dem 14. Lebensjahr spielt er Saxophon, mit 17 fasste er den Entschluss Musik zu studieren. In Dresden gründete sich seine erste eigene Band, das "Quartet No. 2" , mit der er an der 7. Bundesbegegnung "Jugend jazzt" 2009 teilnahm und mehrere Preise gewann. Im Oktober 2009 begann er sein Studium an der HfM Dresden bei Prof. Finn Wiesner, von 2010 bis 2015 studierte er Jazzsaxophon an der HMT Leipzig bei Prof. Johannes Enders und Prof. Michael Wollny. Seit dem Studienabschluss ist er als freiberuflicher Musiker und Pädagoge tätig und spielt mit seinen Projekten zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.

 Mit der Band Trio.Diktion gewann er 2014 den Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig und belegte den 2. Platz beim Jungen Münchner Jazzpreis 2016.

Sein erstes Album als Bandleader ("Ornament") erschien im November 2016 beim Schweizer Label Unit Records, Trio.Diktion veröffentlichten 2017 bereits ihr zweites Album "Serenade".

 

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english

 

Matti Oehl was born in Hoyerswerda, Germany. He had his first music lessons in the age of 6, later he decided to take classical studies on the clarinet. His first contact with improvisation was in his father's band where he also started playing the saxophone at around 14 years old. Some years later, he wanted to become a professional musician and registered at the music university in Dresden. He had successes with his first band "Quartet No. 2" at national  jazz competitions in 2009. One year later, he decided to change university and started studying under Johannes Enders at HMT Leipzig. Finishing 2015, Matti Oehl is now a freelance musician based in Leipzig, playing with various groups concerts at national and international venues.

His first album as a band leader, Ornament, was published on Unit Records in 2016. "Trio.Diktion", a jazz quartet inspired by classical music, released their second album, Serenade, in 2017.

 


Matti Oehl (Foto: Robert Strehler)
Matti Oehl (Foto: Robert Strehler)

Live

 

 Philipp Rumsch Ensemble

14.12.2018 Pohrsdorf, Saxstall

 

Matti Oehl Quartett

08.02.2019 Lichthaus, Halle (Saale)

09.02.2019 Saxstall, Pohrsdorf

11.02.2019 Laden auf Zeit / Theaterpack, Leipzig

 

 

Philipp Rumsch Ensemble

16.02.2019 Import/Export, München

18.02.2019 Schlot, Berlin

19.02.2019 Tonne, Dresden

 

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Bands

Trio.Diktion

Philip Frischkorn, Piano

Jakob Petzl, Kontrabass

Antonia Hausmann, Posaune

Matti Oehl, Saxophon

 

Vier Leipziger Musiker finden eine einzigartige Musiksprache. Inspiriert von Kammermusik der klassischen Romantik, Broadway-Songs und aktueller Singer-Songwriter-Musik entwickeln sie verträumte Miniaturen. Ernste und melancholische Momente treffen auf Witz und Humor. Kurze bis ins Detail durchdachte Kompositionen wechseln sich mit langen und freien Improvisationen ab. Die so entstehende Musik klingt sehr facettenreich, mal nach Kunstlied, mal nach Jazzsong und mal nach moderner Filmmusik. Die einzigartige Besetzung lässt dabei verschiedene musikalische Welten vor den Ohren der Zuhörer entstehen. Musik zum Zuhören.

Die Vier haben sich an der Musikhochschule kennen und schätzen gelernt. Seit Mitte 2012 musizieren, komponieren und diskutieren sie ihre Musik und in diesem Prozess sind sie hörbar zusammen gewachsen. 2014 wurden sie Preisträger des Leipziger Jazznachwuchspreises der Marion-Ermer-Stiftung, im November 2016 belegten sie den zweiten Platz beim Jungen Münchner Jazzpreis.

 

Mitte März 2015 wurde das erste Album von Trio.Diktion veröffentlicht, im Sommer 2017 erschien ihr zweites Album Serenade.

Mehr Infos unter folgender Homepage:

 

www.triodiktion.de

 

 

Trio.Diktion (Foto: Tobias Schütze)
Trio.Diktion (Foto: Tobias Schütze)

Duo Krokenberger/Oehl

RAUMKLANG - KLANGRAUM


In freien Improvisationen spüren Arno Krokenberger und Matti Oehl verborgenen, offenbaren und vergänglichen Klängen nach. Ihre spielerischen Formen erschaffen Musik der Gegenwart und eröffnen neue Deutungsräume.

 

Die beiden Musiker verbindet eine lange Ausbildung im Improvisieren, genauso wie die Geschichte ihrer Instrumente. Die Orgel stammt als eines der ältesten Instrumente aus einer Zeit, in der Improvisation ein alltägliches musikalisches Mittel war. Als im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts Kompositionen zum übermächtigen Standard kreativer Ausdruckskraft wurden, fand die Improvisation oft nur noch Zuflucht auf der Orgel, und sei es aus rein gottesdienstlicher Praxis. Glücklicherweise hat der Jazz dem spontanen Erfinden von Musik neuen Aufwind verliehen, und aus der Geschichte desselben ist das Saxophon nicht wegzudenken. Daher treffen hier zwei musikalisch Verwandte aufeinander.

 

Das Duo verzichtet auf musikalische Absprachen jeglicher Art. Vertrauen, offene Ohren und schnelle Reaktionsfähigkeit sind Ausgangspunkt jedes Konzertes, regelmäßiges gemeinsames Musizieren sichert eine schlüssige ästhetische Vorstellung und formt die eigene Klangsprache dieser Besetzung.

 

Bisherige Auftritte führten sie unter anderem zu den Leipziger Jazztagen, Wuppertaler Orgeltagen und dem Nachtwandel in Mannheim.

Duo Krokenberger/Oehl (Foto: Robert Strehler)
Duo Krokenberger/Oehl (Foto: Robert Strehler)

Matti Oehl Quartett

Robert Lucaciu, Bass

Tom Friedrich, Schlagzeug

Johannes Enders, Tenorsaxophon

Matti Oehl, Altsaxophon

 

 Das neue, klavierlose Quartett des Saxophonisten Matti Oehl vereint Musiker, die sich gemeinsam auf die Suche nach den wahren Melodien machen, die eigenen musikalischen Wurzeln in den Kontext des Jazz übertragen und kompositorisch/improvisativ die Grenzen dieser Besetzung ausloten.

Die Konstellation mit der Weilheimer Saxophon-Legende Johannes Enders, dem Leipziger Kontrabass-Virtuosen Robert Lucaciu und dem jungen Schlagzeug-Genius Tom Friedrich sorgt von sich aus für die nötige Energie und Dichte, die kein Harmonieinstrument vermissen lässt und gleichzeitig dynamisch enorme Möglichkeiten ausschöpft. Die Kompositionen des Bandleaders bilden dafür den notwendigen Rahmen, offen allen Einflüssen und speziell für dieses Ensemble arrangiert.

 

Im November 2016 erschien ihr Debütalbum "Ornament" beim Schweizer Label Unit Records, verfügbar digital und physisch.

 

Matti Oehl Quartett (Foto: Robin Regner)
Matti Oehl Quartett (Foto: Robin Regner)

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